Heuschnupfen (Saisonale Rhinopathie)

Der Heuschnupfen ist eine der häufigsten Allergien überhaupt.

 

Symptome:
  • Überempfindlicher Schnupfen
  • Rinnende Nase, verstopfte Nase
  • Trockene Nasenschleimhäute
  • Schwellung der Schleimhäute
  • Entzündung der Augenbindehaut
  • Juckende, gerötete und tränende Augen
  • Kopfschmerzen, Benommenheit

Durch den Kontakt mit den Pollen z.B. durch Einatmen oder auch direktem Kontakt mit der Haut oder Schleimhaut, schüttet der Körper Botenstoffe (Histamine) aus, welche die Abwehrreaktion im Körper auslösen.

Der Organismus stuft die harmlosen Pollen als gefährlich ein und reagiert als müsse er Krankheitserreger bekämpfen. Das heisst, es handelt sich um eine allergische Reaktion des Körpers auf Pollen, die als Allergene wirken und als „Fremdsubstanzen“ eine immunologische Reaktion auslösen.

 

Halszweig
Pollenkalender:
  • Januar – März Erle, Haselblüten
  • März – Mai Ulme, Weide, Pappel, Ahorn, Eibe, Birke, Eiche, Esche, Buche
  • April – Juni Raps, Esche, Flieder, Rotbuche
  • April – Juli Spitzwegerich, Ampfer, Löwenzahn, Fichte
  • Mai – Juli Hopfen, Akazie, Rosskastanie, Weisen, Gräser, Kiefer, Hafer, Roggen, Tanne, Gerste
  • Juni – September Beifuss, Goldrute, Brennessel, Mais
  • September Ambrosio
Kreuzreaktion

Pollenallergie Betroffene, welche beim Essen von bestimmten Nahrungsmitteln ein Kribbeln im Gaumen, ein Brennen oder ein Jucken im Mundbereich und an den Lippen spüren, oder sogar eine Schwellung im Gesicht entwickeln, sollten eine Kreuzreaktion in Betracht ziehen.

Betroffene reagieren auf mehrere scheinbar unabhängige Substanzen gleichzeitig allergisch.Wer beispielsweise auf Birkenpollen allergisch reagiert, kann gleichzeitig auf Nuss- und verschiedenste Kernobstarten allergisch reagieren.

 

Ganzjährige allergische Rhinopathie

Hausmilbenallergie

Die Milben kommen praktisch in jeder Wohnung vor.

Ihr bevorzugter Aufenthaltsort ist jedoch das Schlafzimmer und besonders das Bett. Ihre Ausscheidungen enthalten allergieauslösende Bestandteile und löst bei bis zu 15% der Bevölkerung Allergien aus.

Es handelt sich um eine meist chronische Allergie, welche im Herbst ansteigen kann.

 

Symptome:

Niesen, rinnende oder verstopfte Nase, Sekretfluss in den Rachen, juckende Augen, Ohren oder Kehle, allgemeine Müdigkeit.

 

Tierhaarallergien

Immer mehr Tiere aller Art verbringen heutzutage ihr Leben in engstem Kontakt mit den Menschen. Proteine in den Hautschuppen oder andere Stoffe wirbeln sich durch die Luft.

Es kann auch über die Kleider von Tierhaltern im Freundeskreis Allergien auslösen.

 

Symptome:

Allergischen Schnupfen, Fliess Schnupfen, verstopfte. oder rinnende Nase, Bindehautentzündung – Juckreiz der Augen.

 

Spätfolgen

Bei 20% bis 30% der Allergiker kann sich sekundär Sinusitis, Geschmacks- und Geruchseinschränkungen, Gehörstörungen und Asthma entwickeln.

 

Akupunktur

Die Chinesische Medizin sieht die Allergien als Symptome der Abwehrschwäche, welche auf Organfunktionsstörungen zurückzuführen sind.

 

Die Lunge

welche als einziges Organ mit der Aussenwelt direkt in Verbindung steht und als Funktionskreis mit der Haut und der Nase eine Einheit bildet, ist zu schwach um die (pathogenen Vaktoren) abzuwehren und auszuscheiden.

 

Die Niere

welche als Funktionskreis auch als Wurzel- oder Sakralchakra verstanden werden, kann, verfügt über zu wenig lebenspendende Kraft um die Lunge bei der Abwehr zu unterstützen. Diese geschwächte Konstellation führt zu Stagnation der Lunge wie auch in der Wechselwirkung des energetischen Lungen- Nierenkreislaufes.

 

Die Milz

welche auch dem mittleren Chakra zugeordnet werden kann, ist für die Verdauung d.h. für die Energieproduktion (Transformation, Resorption „Nachgeburtliche Energie“ zuständig.

(Ohne Energie keine Funktion)

 

Der Leber-Gallenblasenfunktionskreis

ist auch Sitz der Emotionen. Emotionale Belastungen wie auch anderweitige Störungen, können zu Hitze in der Le-Gb führen, was die Lungenfunktion erheblich beeinträchtigen kann.

 

Therapie

Der Therapie geht eine Differenzialdiagnose voraus wo die spezifischen Störungen und Disharmonien der Wechselwirkungen ermittelt werden. Die Puls- und Zungendiagnose erfordert einen hohen Erfahrungsgrad was Letzteres für den Therapieerfolg entscheidend ist.

 

Je nach Befund werden beispielsweise mit der Akupunktur bioklimatische pathogene Faktoren wie auch mögliche Hitze ausgeleitet, die Abwehrenergie der Lunge gestärkt, Niere und Milz tonisiert und auch mögliche Hitze in der Gallenblase abgeleitet.

 

Das Schröpfen dient der weiteren Unterstützung Schadstoffe aus dem Körper auszuleiten.

 

Die Therapie wird im Weiteren mit Rezepturen begleitet was individuell auf das spezifische Krankheitsgeschehen abgestimmt ist.

 

Bei dieser Therapieform haben wir keine schädlichen Nebenwirkungen und wir erfreuen uns der steten Zunahme von Patienten welche durch Empfehlung unsere Praxis besuchen.

 

« zurück zur Liste der Indikatoren